Alois Buttazoni – Fahrverkäufer mit Leib und Seele

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Alois Buttazoni ist der Fahrverkäufer der Bäckerei Wienerroither und bringt mit seiner fahrenden Filiale seit 35 Jahren das Gebäck auch in die entlegensten Ecken Kärntens.

Alois Buttazoni, ein äußerst sympathischer Mann, der gerne in seiner knappen Freizeit (er beliefert seine Kunden 6 Tage die Woche) den See erkundet. Einmal im Jahr ist für ihn eine Radtour rund um unseren Wörthersee ein Muss. Ansonsten entspannt er sich auch gerne bei einer Wanderung.

Alois ist seit ca. 35 Jahren für die Bäckerei Wienerroither tätig. Angefangen hat er als Lieferant für die Filialen. Damals gab es nur zwei davon in Klagenfurt, die er 2 Mal täglich beliefert hat. Sein Vorgänger ging damals in Pension und Martin Wienerroither senior fragte kurzerhand Alois Buttazoni, ob er den Job als Fahrverkäufer übernehmen möchte. Er sagte – ohne groß darüber nachzudenken – ja und hat das nie bereut. Seit dieser Zeit beliefert er seine Kunden mit der fahrenden Wienerroither-Filiale  und ist mit Leib und Seele dabei.

Alois Buttazoni in seiner fahrenden Filiale.
Alois Buttazoni in seiner fahrenden Filiale.
... auch Harley-Davidson-Fans gehören zu seinen Kunden.
… auch Harley-Davidson-Fans gehören zu seinen Kunden.

 

 

 

 

 

 

 

Sie fragen sich nun auch sicher, wie ein typischer Arbeitstag bei Alois aussieht, was er in seinem Lieferwagen alles dabei hat und welches Erlebnis ihm besonders in Erinnerung geblieben ist? Dann lesen Sie doch das Interview, dass ich mit ihm geführt habe.

 

Alois Buttazoni im Interview:

Wie schaut ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?
Mein Arbeitstag beginnt bereits um 5 Uhr mit dem Einräumen meines Lieferautos. Bis alle Produkte ordnungsgemäß im Wagen verstaut sind, dauert es schon mal 1 Stunde. Dann geht’s auch gleich los mit meiner Tour. Ich habe verschiedene Standplätze die ich anfahre und wo ich stehen bleibe. Wenn ich dann da bin, hupe ich ein- zweimal und dann geht’s eigentlich richtig los.

Manchmal warten die Leute auch schon auf mich und freuen sich auf den Einkauf und einen kleinen Ratscher. Es kann auch schon mal vorkommen, dass ich ein bisschen zu spät dran bin, dann warten meine Kunden bereits ganz ungeduldig auf mich und ich werde auch gefragt, wo ich denn bleibe. Das ist schön, zeigt es mir doch, dass ich ein Fixpunkt in ihrem Tagesablauf bin.

Ich habe verschiedene Touren die ich abfahre – jeden zweiten Tag wiederholt sich die Route aber. Einmal in der Woche, mittwochs, fahre ich die große Tour. Da bin ich dann länger unterwegs. Ich fahre vor allem entlegene Ortschaften und Regionen an, wie Köstenberg und das Veldener Hinterland. Zu meinen Kunden gehören aber auch Frühstückspensionen. Denen bringe ich bis spätestens halb 8 frische Semmeln und frisches Gebäck für ihre Gäste.

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Stets im engsten Kontakt zu seinen Kunden.
Alois Buttazoni - Fahrverkäufer mit Leib und Seele!
Alois Buttazoni – Fahrverkäufer mit Leib und Seele!

 

 

 

Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Der Kontakt mit den Leuten macht mir besonders viel Spaß. Mir gefällt es auch, dass ich den Kunden so Freude bereiten und sie im Alltag entlasten kann. Da kommt es schon mal vor, dass mich eine nette ältere Damen bittet, ihr vom Laib Brot nur ein paar Brotscheiben runterzuschneiden, da sie das ganze Brot nicht alleine essen kann – so einen Service schätzen die Menschen heutzutage sehr.

 

Was haben Sie alles an Board?


Ich bin eigentlich eine fahrende Filiale. Ich habe fast alles im Lieferwagen, was es im Geschäft auch zu kaufen gibt: hauptsächlich Brot und Gebäck, aber auch Mehlspeisen, Plunder, Schaumrollen und „Zuckareinkalan“ kann ich anbieten. Torten habe ich nicht dabei, bringe sie aber auf Vorbestellung gerne mit. Da ich einen Kühlschrank im Wagen haben, biete ich zusätzlich auch Milchprodukte an. Besonders begehrt, vor allem wenn ich Baustellen anfahre, sind die Jausenweckerl und die belegten Brote. Da freuen sich die Arbeiter immer ganz besonders.

Immer für seine Kunden da.
Haben Sie schon bei ihm eingekauft?
Immer für seine Kunden da.
Alois ist immer für seine Kunden da.

 

Sie sind schon lange für Wienerroither unterwegs. Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis auf Ihrer Tour?

Natürlich gibt es in 35 Jahren viele schöne und besondere Momente, viele Begegnungen, Kaffeepausen mit netten Gesprächen. Ich sehe die Leute mehrmals in der Woche und man baut eine Beziehung zueinander auf – ich gehöre zu ihrem Alltag.

…aber ein Erlebnis ist mir bis heute gut in Erinnerung geblieben, das schon über 20 Jahre her ist.

Ich war gerade auf dem Weg, einer Kundschaft in Pörtschach, Semmeln für die Pension zu bringen. Ich war mit meiner Tour eigentlich so gut wie fertig. Da sah ich am Wegrand zwei ältere Leute mit Koffern in der Hand, die vor ihrem Haus auf ein Taxi gewartet haben. Irgendwie spürte ich, dass sie es wohl sehr eilig hatten. Also hielt ich an und fragte, ob ich sie mitnehmen könnte. Ihre Erleichterung konnte ich in ihren Augen erkennen. Im Wagen erzählten sie mir dann, dass sie noch ihren Zug erwischen müssten und schon sehr knapp dran wären. So brachte ich sie auf schnellstem Wege zum Bahnhof. Ihren Dank werde ich nie vergessen.

 

Welches Produkt aus Ihrem Sortiment würden Sie Ihren Kunden besonders empfehlen?
Alle Produkte vom Wienerroither schmecken mir ausgezeichnet, aber mein absolutes Lieblingsprodukt ist der Flache Laib. Den esse ich besonders gerne.

 

Möchten Sie Ihren Kunden auf diesem Wege noch etwas sagen?
Natürlich.
Ich möchte mich bei meinen Kunden für die braven Einkäufe recht herzlich bedanken und ich hoffe, dass mein Fahrdienst auch in Zukunft so gut ankommen wird.

 

Ich bedanke mich recht herzlich bei Alois Buttazoni für das nette Interview und wünsche ihm auf diesem Wege noch viele schöne Stunden in seiner fahrenden Filiale.

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