Biographie eines Brotes

Gestatten, dass ich mich vorstelle: Ich bin das Kärnten Karo Brot und erblicke tagtäglich in der Bäckerei Wienerroither das Licht der Welt.

Ein echter Kärntner mit Gailtaler Wurzeln - das Kärnten Karo Brot
Ein echter Kärntner mit Gailtaler Wurzeln – das Kärnten Karo Brot

Meine Vorfahren kommen aus dem Gailtal – guter alter Bauern-Adel mit internationalen Einflüssen. Die Unteren Gailtaler waren schließlich nicht nur im Dreiländereck daheim, sondern auch schneidige Fuhrleut‘ und sind herumgekommen in der Gegend.

Ich bestehe hauptsächlich aus Kärntner Roggen, Wasser und 4-Stufen-Natursauerteig. Dazu kommen viele Saaten und Körndl, wie zum Beispiel knackige Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Leinsaat und Sesam. Das gibt mir Biss und macht mich so richtig herzhaft und unwiderstehlich.

Dass ich ein richtiger Kärntner bin, sieht man nicht nur an der Herkunft meiner Zutaten, sondern im besonderen an den Polentaflocken, die meine herrlich knusprige Kruste zieren und mir einen goldblonden Sonnen-Touch verleihen.

 

Die nackten Tatsachen - nur das Beste im Kärnten Karo Brot!
Die nackten Tatsachen – nur das Beste im Kärnten Karo Brot!

Aber bevor es soweit ist und ich mich für Dich im Regal räkeln kann, werde ich in aller Herrgottsfrüh erst einmal so richtig durchgeknetet … und dann heißt es … ruhen … mindestens eine dreiviertel Stunde lang!

Ruhe brauch‚ ich überhaupt ganz schön viel. Nein, … nicht weil ich so faul wäre!
Wie sagt man so schön bei uns: „…vom Hudln kumman de Kinda..“ und das „Sich-genügend-Zeit-Nehmen“ lässt erst meinen vollen Geschmack entstehen. So gönn‘ ich mir also auch noch nach dem „Aufemåchn“, bei dem die Bäcker mich in meine Top-Form bringen, wieder ein Päuschen.
Danach ist aber Schluss mit der Ruhe und ich komme in den 250 ° C heißen Ofen, der sogar einen coolen Typen wie mich zum Schwitzen bringt. Nach ungefähr 50 Minuten Saunagang, holen sie mich wieder raus, und ich kann Dir sagen … ich hab eine Farbe … da werden alle Sommerurlauber hier am See neidisch!

Das alles hab ich also schon hinter mir, wenn Du um 7 Uhr ins Geschäft spazierst und ich dir aus dem Brotregal entgegenlächle, in der Hoffnung, dass Du erkennst, was für ein Schatz ich bin.
Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen!

Ma guat? - dann bitte teilen!
Facebook
Google+
http://wienerroither-blog.com/biographie-eines-brotes/
Twitter
YouTube
Pinterest
Whatsapp

Schreibe einen Kommentar