Brotfestival „Kruste & Krume 2017“

foto: Kruste & Krume 2017 (https://krusteundkrume.at)
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Am 18. März dieses Jahres fanden sich Österreichs beste Bäcker bereits zum zweiten Mal zum Brotfestival „Kruste & Krume“ in Wien ein.

Die Organisatorin, die wunderbare Barbara van Melle, stellte mit viel Begeisterung, Idealismus und großem Einsatz dieses Fest des Brotes auf die Beine.

Ziel ist es, Österreichs Grundnahrungsmittel Numero 1 zu zelebrieren – und das mit Hilfe der spannendsten Bäcker aus allen 9 Bundesländern. Neben Back-Workshops, einer großen Back-Show und einem Brot-Wettbewerb gab es auch einen duftenden Brot-Markt, der die Vielfalt des österreichischen Bäckerhandwerks zeigte. Und mitten darin – ein Wienerroither-Stand mit unserer Silvia!

Silvia in ihrem Element

Auf nach Wien!

Schon um 4.30 Uhr früh war für sie Abfahrt in Pörtschach. Das Auto bis zur Decke voll beladen mit Brot, Reindlingen, herrlich pickigen Zuckerreinkerln und anderen Spezialitäten aus unserer Backstube, ging es los in Richtung Wien, wo Werner, unser Bäckermeister, bereits ungeduldig auf seine Kollegin wartete.

Mit nur einem klitzekleinen Umweg im Labyrinth der Großstadt schaffte Silvia es pünktlich um 8 Uhr zum Kursalon Hübner im Stadtpark.

Die zwei kamen beim Ausräumen des Lieferwagens ganz schön ins Schwitzen. Bereits beim Dekorieren schoben sich wahre Menschenmassen durch den prächtigen Kursalon, und das sollte sich auch im Laufe des Tages nicht ändern. Die unglaubliche Zahl von 8.500 Besuchern wurde beim diesjährigen Brotfestival erreicht!

Der Kursalon Wien (ehemals Hübner) im Stadtpark duftete an diesem Tag besonders gut!

Brot für alle!

Dieser Andrang zeigt ganz eindeutig das wachsende Interesse der Menschen an ihren Nahrungsmitteln und die Neugierde, aus erster Hand mehr über deren Herkunft und Herstellung zu erfahren.

Der Eintritt zu dieser großartigen Veranstaltung war übrigens frei. Warum?

Barbara van Melle: „Brot ist die Grundlage unseres Lebens. Es muss für alle erschwinglich und auf breiter Basis für alle zugänglich sein. Mit dem kostenlosen Eintritt zu dieser Veranstaltung möchte ich ein klares Zeichen gegen elitäres Brotdenken setzen.

Interessante Backvorführungen brachten den Besuchern des Brotfestivals das Handwerk des Bäckers quasi im Vorübergehen näher

Handwerk

Einer der Hauptschwerpunkte von Kruste & Krume war und ist es, das Augenmerk der Gäste auf das BäckerHANDwerk – im Gegensatz zu industrieller Produktion von Backwaren – zu lenken. Aufzuzeigen, dass es bei uns in Österreich sehr wohl viele Betriebe gibt, die handwerklich arbeiten, ohne Zusätze, nach alten Rezepten, mit regionalen Zutaten.

Da gibt es den traditionellen Familienbetrieb wie den unseren, in dem die moralische Verpflichtung, gesunde Lebensmittel zu schaffen quasi mit der Muttermilch aufgesogen wurde. Es gibt Quereinsteiger, die die Branche mit frischem Wind und neuen Perspektiven aufmischen und  auch jene Bäcker, die nach einem Ausflug in die Welt der Backmischungen und Convenience-Produkte geläutert zu ihren Wurzeln zurückgekehrt sind.

Bäckermeister zum Angreifen

Bei so vielen g’standenen Bäckern an einem Ort wundert es nicht, dass man eifrig diskutierte und philosophierte, dass Erfahrungen ausgetauscht und einander gegenseitig Tipps gegeben wurden. Ganz objektiv konnten sich die Bäcker mit Herz beim Brot-Wettbewerb vor den gestrengen Augen einer Fachjury messen.

Die Fachjury bei der Arbeit

Juchuuuuu – Gold!

Dabei überzeugte unser französisches Baguette – von Werner zubereitet – auch die geübten Gaumen und erlangte gleich die Goldmedaille. Das freut uns natürlich ungemein und ich könnte schwören, seither ist Werner’s Brust noch ein Stückchen breiter 😉

Werner (re außen) gewinnt Gold mit unserem französischen Baguette!

Alles in allem war „Kruste & Krume 2017“ ein Riesenerfolg und wir wünschen uns viele Wiederholungen!

Danke, Barbara, für Deine Initiative, Deine Courage und Deinen Einsatz – Eigenschaften, die dieses Brotfestival überhaupt erst möglich gemacht haben.

Danke dem gesamten Team, das ungemein effizient zusammengearbeitet hat und Danke allen leidenschaftlichen, engagierten Handwerksbäckern Österreichs, die unser tägliches Brot immer noch (hoch)leben lassen!

Denn nicht vergessen: Du bist was Du isst!!!

Brot-Vielfalt: einfach wunderschön!
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