Mit Liebe schenken – ein wunderschöner Weihnachtsbrauch

Mit Liebe schenken

Was macht Ihnen mehr Freude? Liebevoll verpackte Geschenke entgegenzunehmen oder sie herzuschenken?

Schwer zu sagen. Ein Geschenk auszuwählen, es in wunderschönes Papier einzuwickeln, mit einer Masche zu verzieren und dann zu überreichen, kann mindestens so erfüllend sein, wie ein solches zu empfangen.

Der Brauch, einander mit Geschenken zu erfreuen, ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Und dabei kommt es nicht wirklich auf den materiellen Wert des Geschenkes an. Nein, es geht darum, Zeit darauf zu verwenden, an den anderen zu denken. Herauszufinden, was zu ihm passt und worüber er sich freuen würde. Es geht darum, sein kuscheliges Ego für ein kleines Weilchen zu verlassen und sich so richtig intensiv mit seinen Mitmenschen zu beschäftigen … und … zu entdecken, wie glücklich das macht!

Der Ursprung

Bereits die alten Römer beschenkten sich gegenseitig zum Jahreswechsel. Sie wünschten einander damit Glück für das kommende Jahr. Später – mit dem Aufkommen des Christentums – wurde dieser Brauch mit der Feier zur Geburt  Christi, die ursprünglich ebenfalls zum Jahreswechsel stattfand – vermischt.

Schenken am 24. Dezember

Martin Luther verlegte die vorher auch in seinem Haus übliche Bescherung am Nikolaustag – es gibt Haushaltsrechnungen aus dem Hause Luther über Geschenke für das Gesinde und die Kinder zu St. Nikolaus aus den Jahren 1535 und 1536 – auf den Heiligabend, da die evangelische Kirche keine Heiligenverehrung kennt. Anstatt St. Nikolaus brachte nun der „Heilige Christ“, wie Luther das Jesuskind nannte, die Gaben. Daraus entstand bald das Bild vom engelsgleichen Christkind, das man sich interessanterweise weiblich vorstellte. Der Brauch, die Geschenke unter den Baum zu legen, entstand erst später, nämlich im Biedermeier.

Und heute?

Das Schenken zur Weihnachtszeit gehört nach wie vor für die meisten  zum Fest dazu. Auch wenn einige wenige der Geschenkemacherei überdrüssig sind und lieber eine caritative Einrichtung unterstützen, als Geld für Packerl auszugeben, so ist für den Großteil der Menschen der Zauber des Schenkens immer noch Teil von Weihnachten.

Adventgeschenk
Ein Geschenkspackerl für alle Sinne gibt’s beim Wienerroither – ma guat!
Unser „Geschenkspackerl“ für liebe Freunde

Wir möchten Ihnen heuer in unseren Geschäften auch ein kleines, adventliches Geschenkspackerl anbieten, das besonders in dieser heimlichen Zeit alle Sinne ansprechen möchte. Neben hausgemachtem Kletzenbrot und Dinkelkeksen enthält es auch noch eine nigelnagelneue CD mit äußerst stimmungsvollen Advent- und Marienliedern (Titel: „Der Mutter & Dem Kind / Materi in Detetu“ gesungen vom Quartett MundART) und eine Sternenkarte für Ihre ganz persönliche Botschaft.

Hier eine kurze Hörprobe aus der CD:

Verwöhnen Sie also Ihre Lieben mit dem einen oder anderen – unerwarteten – Geschenk und gönnen Sie sich selbst das Glück, das Strahlen in deren Augen zu sehen. Sie werden sehen, wie gut das tut!

 Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Schenken!

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