Fasten, aber con gusto! Unser Lieblingsrezept für die Fastenzeit…mit unserem Lieblingsbrot :)

Datteln-Gemuesebruehe mit Butterbrot

Der Fasching ist vorüber und mit ihm die langen Wochen der Leckereien: die Fastenzeit ist da!

Fasten kann bekanntlich schon sehr schwierig werden: ein Leben ohne Zucker, ohne Fleisch, nur Wasser … uiuiui. Aber vielleicht hilft ein wenig gutes Brot? Wir wollen zwar auf der leichteren Seite sein, was das Essen betrifft, aber eines ist sicher: ohne feinen Geschmack geht es nicht.

Nachdem Du in letzer Zeit eine Menge Faschingskrapfen verdrückt hast, fällt es Dir wahrscheinlich schwer, Dich zusammenzureißen – besonders wenn Du auf alle Leckereien verzichten sollst. Doch Fasten kann zum Glück sehr individuell gestaltet werden. Die einzige Grundregel, die zu beachten ist: Gesundes und Leichtes sollte im Vordergrund stehen.

Wir alle wissen ja, einfach ist es nicht! Besonders wenn Versuchungen an jeder Ecke lauern – die kleinen Schokis auf dem Bürotisch… saftiges Kebab zu Mittag … ein klitzekleiner Muffin zwischendurch…

…aber morgen fang ich an!

Stopp! Keine Ausreden mehr! Wenn es schnell UND gesund gehen soll, haben wir die perfekte Lösung: gutes, handgemachtes BROT vom Bäcker.

„Was für eine Überraschung!!!“, denkst Du Dir sicher. „Tja, wir wissen aber, dass Fasten damit funktioniert.“

Unser Lieblingsbrot (foto: kaerntenphoto)

Es mag vielleicht simpel klingen, aber was Du zum Fasten brauchst ist nicht Quantität, sondern Qualität.

Du kannst zum Beispiel kiloweise Chips konsumieren, bist danach aber immer noch hungrig und musst bald wieder etwas essen. Was Du beim Fasten brauchst, ist Essen, das Dich länger satt hält. Das haben wir ja schon in unserem letzten Blogbeitrag besprochen.

Warum Brot?

Brot ist eine reiche Quelle an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen für unseren Körper. Nehmen wir zum Beispiel das Lieblingsbrot vom Wienerroither: Es hat wirklich alles! Es besteht hauptsächlich aus Waldstaudenkorn (einer Urform des Roggens), Hadn (außerhalb Kärntens auch als Buchweizen bekannt) und Roggenschrot sowie verschiedensten Saaten und Kernen – so ein Superfood findet man selten!

Vielfach einsetzbar ist Martin‘s Lieblingsbrot auch der Hauptdarsteller unseres Fasten-Abenteuers.

Ab in die Küche!

Wir haben uns für Dich ein ganz köstliches Fastenrezept ausgedacht, das unser knuspriges, kastanienbraunes Brot in zwei Varianten verarbeitet: in Form eines klassischen Butterbrotes und als kleine Polpette (ital. für Bällchen) – Lieblingspolpette sozusagen! Dazu gibt es natürlich noch etwas, nämlich eine ganz besondere Gemüsebrühe, die bestimmt zu Deiner LieblingsGemüsebrühe avancieren wird – wollen wir wetten?

Gemüsebrühe mit Datteln und Lieblingsbrot – das ultimative Fasten-Comfort-Food!

Gemüsebrühe

  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 300 g Karotten, geputzt und in große Scheiben geschnitten
  • 1 große Zwiebel, in 4 Teile geschnitten
  • 5 Knoblauchzehen
  • ½ Teelöffel Kreuzkümmel ganz
  • 10 Pfefferkörner
  • 1 Handvoll frischer Thymian
  • 7 Datteln
  • 1,5 Liter Wasser kalt

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Karotten, Zwiebel, Knoblauch und Kreuzkümmel hinzufügen. Bei mittlerer bis starker Hitze einige Minuten garen, bis das Gemüse angeröstet ist. Pfefferkörner, Thymian und Datteln hinzufügen und das kalte Wasser in den Topf gießen. Zum Kochen bringen und zugedeckt ca. 1,5 Stunden kochen. Bei Bedarf von Zeit zu Zeit Wasser hinzufügen. Die Brühe durch ein Sieb abgießen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Warm servieren – gemeinsam mit einem Thymian-Butterbrot!

Lieblingspolpette

  • 200 g Lieblingsbrot, gewürfelt
  • 1 Ei
  • 120 g Mandelmilch
  • 1 Teelöffel frische Thymianblätter
  • ¼ Teelöffel Backpulver
  • 3 Esslöffel Mehl
  • Salz und Pfeffer nach Belieben

Die Brotwürfel in eine Schüssel geben. Das Ei zusammen mit der Mandelmilch schlagen und die Masse auf die Brotwürfel geben. Lass es ruhen, bis das Brot weicher geworden ist.

Frischen Thymian, Backpulver und Mehl dazugeben und alles mit einem Löffel vermischen, bis die Zutaten gut vereint sind. Zehn Minuten ruhen lassen. Danach mit den gut feuchten Händen 20 Kugeln formen. In das Mehl legen und beiseitestellen.

Die Polpette in der Gemüsebrühe ca. 8 Minuten garen und warm servieren.

Polpette, Gemüsebrühe und Thymian-Butterbrot - Ma guat! (foto: Marzia Balza)
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